60 Jahre Axel-Springer-Haus Hamburg




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60 Jahre Axel-Springer-Haus Hamburg

Mitarbeiterfest und Eröffnung der Kindertagesstätte „Wolkenzwerge“

Pressematerial

 

Überblick: Axel Springer in Hamburg

Historie

Die Geschichte des Unternehmens beginnt bereits 1946 in Hamburg. Dort gründete Axel Springer den Verlag gemeinsam mit seinem Vater, dem Altonaer Verleger Hinrich Springer. Nach dem Start mit den NORDWESTDEUTSCHEN HEFTEN und HÖRZU (beide 1946) erweiterte das HAMBURGER ABENDBLATT (1948) das Portfolio. Später wurde BILD (1952) gegründet und DIE WELT (1953) hinzugekauft.

Vor 60 Jahren, am 28. November 1950, legte der Verleger Axel Springer den Grundstein für sein Hamburger Verlagsgebäude. Die Fläche, auf der das Axel-Springer-Haus entstanden ist, hatte bis zu seiner Zerstörung 1943 der traditionelle Ball- und Konzertsaal "Conventgarten" eingenommen. Nach Ende des Krieges wurden die Trümmer abgeräumt und die Fläche 1948 planiert.

Während die Bauarbeiten noch im Gang waren, wurde im Winter 1950/1951 die Druckmaschine zusammengesetzt. In einem einfachen Holzbau wurde hier bereits 1951 das HAMBURGER ABENDBLATT gedruckt. 1984 wurde die Druckerei nach Hamburg-Ahrensburg ausgelagert.

Im Hamburger Verlegerbüro entwarf Axel Springer 1967 vier der heute fünf gesellschaftspolitischen Unternehmensgrundsätze (Eintreten für die Wiedervereinigung, Aussöhnung mit den Juden, Kampf gegen politischen Extremismus, Unterstützung der freien sozialen Marktwirtschaft). Diese wurden nach der Wiedervereinigung angepasst (Eintreten für die Einigungsbemühungen der Völker Europas) und 2001 ergänzt (Unterstützung des transatlantischen Bündnisses).

Auf das Haus wurde 1972 ein Bombenanschlag der Roten Armee Fraktion (RAF) verübt. Hierbei wurden 17 Mitarbeiter verletzt.

1989 wurde der Grundstein für den Erweiterungsbau gelegt. Im Zuge der Vergrößerung wurde auch die 1997 eröffnete Axel-Springer-Passage Hamburg gebaut. Bis heute können hier neben Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auch externe Besucher gastronomische und kulturelle Angebote genießen.

Die Daten im Überblick:

  • Grundsteinlegung: 28. November 1950
  • Einweihung Druckereigebäude: 2. Mai 1951
  • Einweihung Hochhaus: Frühjahr 1956
  • Vergrößerung des Standortes durch Erweiterungsbau: ab 1989
  • Eröffnung Axel-Springer-Passage: 1997
  • Denkmalschutz Hochhaus: seit 1997

Weitere Fakten zum Haus:

  • Architekten: Peter Pruter (Druckerei), Ferdinand Streb (Hochhaus), Karres und Partner (Erweiterungsbau)
  • Das Hochhaus ist 42 Meter hoch und hat 14 Geschosse
  • Der Erweiterungsbau umfasst 20.000 Quadratmeter Bürofläche

Axel Springer in Hamburg heute

Die Axel Springer AG und ihre Tochtergesellschaften beschäftigen mit rund 2.750 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mehr Menschen in Hamburg als die anderen großen Verlagshäuser der Stadt. Hinzu kommen noch die Angestellten in der Zeitungsdruckerei Ahrensburg vor den Toren Hamburgs. Hamburg ist neben dem Unternehmenssitz Berlin der wichtigste Standort der Axel Springer AG.

Hier schlägt Hamburgs Nachrichtenherz: Im Newsroom des HAMBURGER ABENDBLATTS sitzen alle Ressortverantwortlichen zusammen. Print und Online arbeiten an einem Tisch.

In der Elbstadt entstehen nicht nur die Zeitungen HAMBURGER ABENDBLATT und die Hamburg-Ausgaben von DIE WELT, WELT am SONNTAG sowie BILD. Hamburg ist für Axel Springer vor allem ein Zeitschriftenstandort. Bis auf den Titel ROLLING STONE und die weiteren Musikzeitschriften sowie einige Auto Spezialtitel entstehen alle Axel Springer Zeitschriften in Hamburg. Von HÖRZU über TV DIGITAL , FUNK UHR, AUTO BILD, SPORT BILD und COMPUTER BILD bis hin zur BILD der FRAU. Seit mehr als 15 Jahren hat die Axel Springer AG in Hamburg besonders intensiv in digitale Medienangebote wie immonet und gamigo investiert. Das zeigt sich auch in den Mitarbeiterzahlen. In den digitalen Geschäftsfeldern sind rund 500 Mitarbeiter beschäftigt, das ist ein Zuwachs von fast 200 Prozent in den letzten fünf Jahren. Auch an den drei elektronischen Medienkanälen Hamburg 1, Radio Hamburg und hamburg.de ist Axel Springer beteiligt. Darüber hinaus ist der TV-Produzent Schwartzkopff eine Tochtergesellschaft von Axel Springer.

Die neue Kindertagesstätte Wolkenzwerge Hamburg

Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 60 jährigen Jubiläum wird am 31. August 2010 die Kindertagesstätte Wolkenzwerge Hamburg eröffnet. Das Unternehmen hat in die 700 Quadratmeter umfassende Einrichtung einen siebenstelligen Betrag investiert. Eine frühzeitige Förderung der Lern- und Sprachkompetenz, Öffnungszeiten von 7.30 bis 19.30 Uhr sowie keine Schließzeiten außerhalb gesetzlicher Feiertage und den Wochenenden zeichnen das Angebot aus. Die 50 Betreuungsplätze stehen neben dem Mitarbeiternachwuchs auch anderen Kindern offen. Träger ist der pme Familienservice.

Mit der neuen Kindertagesstätte leistet die Axel Springer AG einen wichtigen Beitrag zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Eine von vielen Maßnahmen, mit denen ein ausgeglicheneres Verhältnis von Frauen und Männern in Führungspositionen erreicht werden soll. Hierzu hat die Axel Springer AG 2010 zusätzlich das Projekt „Chancen:gleich!“ gestartet. Das Unternehmen hat sich das Ziel gesetzt den Anteil an Frauen von aktuell 16 Prozent auf allen Führungsebenen in den nächsten fünf bis acht Jahren im Unternehmensdurchschnitt zu verdoppeln. Aus Unternehmenssicht sprechen vor allem drei Gründe dafür, diese Zielsetzung mit hoher Priorität zu verfolgen: Die Abbildung der relevanten Märkte auch innerhalb des Unternehmens, die Gewinnung und Bindung von Talenten sowie eine attraktive Unternehmenskultur. Im Rahmen des Projekts wurden zahlreiche Maßnahmen, vom strukturierten Talentmanagement bis zur Nachfolgeplanung entwickelt.

Für ihre bisherigen Leistungen auf dem Gebiet zur Förderung von Chancengleichheit wird die Axel Springer AG in diesem Jahr mit dem TOTAL E-QUALITY Prädikat, das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert wird, ausgezeichnet.

Kunst im Axel-Springer-Haus Hamburg

Im Hamburger Verlagshaus finden sich einige einzigartige Kunstgegenstände:

  • Der Hamburger Maler Wilhelm Haerlin hat 1956 unter dem Motto "Tagein, tagaus, morgens und abends, in aller Welt Hamburger Blätter" ein Wandmosaik in der Empfangshalle des Hochhauses geschaffen.
  • Oskar Kokoschka und der "Blick aus dem Axel-Springer-Haus": In einem improvisierten Atelier im 14. Geschoss des Verlagshauses entstand 1958 ein Bild der Hansestadt. Dieses hängt bis heute im Axel-Springer-Haus.
  • Für die Axel-Springer-Passage schuf der US-amerikanische Maler, Bildhauer und Objektkünstler Frank Stella 1996 vier je 35 Quadratmeter große Gemälde, die den Namen "Lilar" tragen. Die Collagen bestehen aus gedruckten Materialien, größtenteils Siebdrucken.

Pressekontakt

Michael Schneider
Unternehmenskommunikation
Axel-Springer-Str. 65
10888 Berlin
Tel: +49 30 2591 77644
michael.schneider@axelspringer.de


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