Abfall




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Abfall

Abfall je m² Zeitung um 4,7 Prozent gesunken

Senkung der Papiermakulatur – deutlicher Zuwachs überwachungsbedürftiger Abfälle

Abfall reduzieren – selbst bei sparsamstem Umgang mit den Ressourcen fallen in einem großen Unternehmen größere Mengen Abfall an.

Im Jahr 2005 verursachte das Unternehmen insgesamt 22.198 Tonnen Abfall. Davon entfielen 74 Prozent auf die in den Druckereien entstehende Makulatur, die vollständig dem Papierrecycling zugeführt wird.

Makulatur

16.328 Tonnen Zeitungen wurden 2005 als Altpapier recycelt, da sie den Ansprüchen an die Druckqualität einer Zeitung nicht entsprachen. Gegenüber 2003 nahm die Makulatur um 7,2 Prozent zu. Grund dafür ist der gestiegene Papierdurchsatz sowie die höhere Zahl unterschiedlicher Druckprodukte.

Spezifische Makulaturkennzahl

Je m² bedruckter Papierfläche sank die Makulatur im Vergleich der Jahre 2003 bis 2005 um 8,3 Prozent.  

Im Vergleich der Jahre 2003 bis 2005 nahm die Gesamtabfallmenge der Druck- und Verlagsstandorte um11,3 Prozent zu (plus 2.257 t).

Ein Grund für diese Entwicklung ist der Verlagsstandort Berlin: Die Zunahme der Vermietungen, die erfolgreiche Auslastung der öffentlichen Gastronomie sowie zahlreiche Sonderveranstaltungen in der Axel-Springer-Passage und der Ullstein-Halle haben das Abfallaufkommen – insbesondere Küchenabfälle und Büro-Altpapier - um 74 Prozent anwachsen lassen.

Spezifische Abfallkennzahl

Je Quadratmeter bedruckter Papierfläche nahmen die Abfälle in den Druckstandorten um 4,7 Prozent ab. Hauptgrund für diese positive Entwicklung ist die weitere Verbesserung der Makulaturquoten. Neben der neuen Maschinengeneration und einem effektiven Prozess- und Qualitätsmanagement trägt auch der hohe Ausbildungsstand der Mitarbeiter zu der Verbesserung bei.

Die spezifische Kennzahl für die besonders überwachungsbedürftigen Abfälle ist im Berichtszeitraum 2003 bis 2005 um 18 Prozent gestiegen.

Hauptgrund für diese Entwicklung waren Probleme beim Betrieb der Anlagen zum Recycling technischer Waschmittel an den Druckstandorten Berlin-Spandau und Ahrensburg.

Mit diesen sogenannten technischen Waschmitteln werden die Druckzylinder täglich zwischen den Produktionsläufen gereinigt. Die Häufigkeit der notwendigen Reinigungsprozesse hängt unter anderem von der Zahl der Umrollungen (Schmutzteile bauen sich auf) und von der Anzahl getrennter Produktionsstrecken ab.

Abfälle

Hier finden Sie weiterführende Informationen (als PDF-Datei) zur Abfallentwicklung. 

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