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Bei der Emission von Treibhausgasen (CO2-Äquivalente) wird zwischen direkten und indirekten Emissionen unterschieden. Direkte Emissionen fallen vor allem bei dem Betrieb eigener Feuerungsanlagen zur Erzeugung von Wärme bzw. Strom an (Beispiel: Blockheizkraftwerk am Druckhaus Berlin-Spandau). Die indirekten Emissionen resultieren aus der Bereitstellung des fremdbezogenen Stroms und der Fernwärme.
Im Vergleich der Jahre 2003 bis 2005 stiegen die Emissionen von Treibhausgasen des Unternehmens um drei Prozent. Die Emissionen der Druckstandorte nahmen um fünf Prozent ab. An den Verlagsstandorten nahmen die Emissionen hingegen um 11,7 Prozent zu.
Hauptursache für diese Entwicklung ist der Verlagsstandort Berlin (+102,6 Prozent). Hintergrund ist der gestiegene Wärme- und Strombedarf durch Zunahme der Vermietungen, die erfolgreiche Auslastung der öffentlichen Gastronomie sowie zahlreiche Sonderveranstaltungen in der Axel-Springer-Passage und der Ullstein-Halle.
Je Quadratmeter bedruckte Papierfläche sanken die direkten und indirekten Treibhausgasemissionen (CO2-Äquivalente) um 18,7 Prozent.
Ursache für diese Abnahme sind erfolgreiche Maßnahmen zur Senkung des Energieverbrauchs.
Beispiel neue Druckerei Essen-Kettwig:
| Emissionen: | Abgabe flüssiger, fester (Staub) oder gasförmiger Stoffe aus technischen Anlagen an Luft und Wasser. | |
| Kohlendioxid (CO2): | farb-, geruch- und geschmackloses Gas. Entsteht u.a. bei der Verbrennung von kohlenstoffhaltigen Substanzen (z.B. Holz, Öl, Benzin). | |
| CO2-Äquivalente: | einheitliche Bemessungsgrundlage für die Treibhauswirkung verschiedener Gase. CO2 hat den Wert 1, CH4 21 und N2O 310. | |