Chancengleichheit




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Chancengleichheit

Arbeitskreis Chancengleichheit

Erfolgsfaktor Familie: Auszeichnung durch das Familienministerium

Seit 1997 existiert der Arbeitskreis Chancengleichheit, der mit je vier Vertretern der Unternehmensleitung und des Betriebsrates paritätisch besetzt ist.

Gemeinsam werden Ziele definiert und realisiert. Daraus resultieren bisher folgende Aktivitäten:

  • Familienservice: kostenlose Beratung zu Fragen der individuellen Kinderbetreuung
  • Eldercare: kostenlose Beratung über Pflegemodelle und zu Fragen der Finanzierung der Pflegebedürftigkeit älterer Angehöriger
  • Unterstützung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Elternzeit: Angebote zur Qualifizierung und beruflichen Weiterentwicklung
  • „Notfall-Kindergarten“: In Kooperation mit anderen Unternehmen wird unter der Regie der pme Familienservice GmbH Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in unvorhersehbaren Situationen für die Kinderbetreuung ein kostenloser Notfall-Kindergartenplatz geboten.
  • Mentoringprogramm
  • Netzwerk für Frauen in Fach- und Führungspositionen
  • Forum Frauen in der Wirtschaft

Für ihre an Chancengleichheit ausgerichtete Personalpolitik ist die Axel Springer AG mehrfach ausgezeichnet worden: 1999 erhielt das Unternehmen das Prädikat „Total E-Quality“. 2001 wurde diese Auszeichnung für die Fortsetzung und Weiterentwicklung der Personalpolitik erneut verliehen.

Frauen in der Wirtschaft

Vernetzung über Unternehmensgrenzen hinweg

Seit 1999 ist die Axel Springer AG als erstes Medienunternehmen Mitglied im Forum Frauen in der Wirtschaft. Derzeit setzt sich dieses Forum aus Beauftragten für Chancengleichheit und Diversity Managerinnen und Managern 20 namhafter deutscher Großunternehmen zusammen. Bei regelmäßigen Treffen tauschen sie Erfahrungen aus, unterstützen sich bei der Durchsetzung gemeinsamer Ziele, erarbeiten zusammen Strategien und geben ihr Know-How auf dem Gebiet der Chancengleichheit und Diversity weiter.

2005 wurde die Axel Springer AG mit dem Sonderpreis des Wettbewerbs „Erfolgsfaktor Familie 2005“ für ihre Kooperation mit anderen Großunternehmen im Rahmen des Forums „Frauen in der Wirtschaft“ ausgezeichnet.

Netzwerke

Berufliche und private Vorteile durch systematische Pflege von Kontakten

Netzwerktreffen
Zu einem gelungenen Netzwerktreffen gehört auch
ein persönliches Gespräch in lockerer Atmosphäre.
Von links nach rechts: Anke Petersen, Frauke
Hundertmark und Gaby Klein

„Networking“ dient der systematischen Pflege eines Kontaktnetzes, von dem seine Mitglieder beruflich wie privat profitieren können. Es erlaubt einen gezielten Informationsaustausch und unterstützt bei der Durchsetzung eigener Ideen.

Erfahrungsaustausch für Frauen in Fach- und Führungspositionen: Das hausinterne Netzwerk von Frauen für Frauen mit Fach- und Führungsverantwortung wurde im Jahr 2001 in Hamburg gegründet und ist an den Arbeitskreis Chancengleichheit angebunden. Seit 2006 gibt es auch ein Netzwerk in Berlin. Für die Teilnehmerinnen besteht die Möglichkeit, sich über berufliche Erfahrungen auszutauschen und bei fachlichen Herausforderungen vom Wissen der Kolleginnen zu profitieren. Außerdem werden durch das Netzwerk das Kennenlernen untereinander und die bereichsübergreifende Kommunikation gefördert.

Bereichsübergreifendes Netzwerk für Sekretariat und Assistenz: Dieses interne Netzwerk in den Verlagshäusern Hamburg und Berlin besteht aus einem Kreis von Assistenten/-innen, Sekretär/-innen und Mitarbeiter/-innen, die im kaufmännisch-verwaltenden Bereich tätig sind.

Durch die unterschiedlichen Berufs- und Lebenserfahrungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer bildet das Netzwerk ein interessantes Forum zum Austausch bei beruflichen Fragen und Herausforderungen verschiedenster Art. Bei den regelmäßigen Treffen erhalten die Beteiligten Informationen aus erster Hand über den Verlag und einen Einblick in den Aufgabenbereich ihrer Kolleginnen und Kollegen. Durch die regelmäßigen Zusammenkünfte entsteht außerdem die Möglichkeit, bereichsübergreifend zu kommunizieren, in Projekten zu arbeiten und Kontakte zu knüpfen.

Girls' Day

Erste Einblicke in die Verlagsarbeit helfen bei der beruflichen Orientierung

Elisabeth Händel, Personalleitung Berlin und Personalentwicklung, erläutert die Arbeit im Verlag. Von links nach rechts: Lina Schäffler, Burcak Akman, Selen Ertug, Elisabeth Händel, Seda Ertug
Elisabeth Händel, Personalleitung Berlin und
Personalentwicklung, erläutert die Arbeit im Verlag.
Von links nach rechts: Lina Schäffler, Burcak Akman,
Selen Ertug, Elisabeth Händel, Seda Ertug

2006 beteiligte sich die Axel Springer AG bereits zum vierten Mal an der bundesweiten Initiative „Girls´ Day – Mädchenzukunftstag“. Die Aktion wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Ziel ist es, die nächste Frauengeneration gezielt an technische und techniknahe Berufe heranzuführen. Im letzten Jahr hatten erstmals auch Jungen die Gelegenheit, ihren Müttern und Vätern bei der Arbeit über die Schulter zu schauen und sich so frühzeitig beruflich zu orientieren.

Bei Axel Springer erhielten die Töchter und Söhne der Mitarbeiter sowohl in den Verlagshäusern Hamburg und Berlin sowie in den Druckhäusern Ahrensburg und Spandau umfangreiche Informationen über das Unternehmen und die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten. Das Angebot reicht von technischen Berufen wie Druckerin, Industriemechanikerin und Mediengestalterin für Digital- und Printmedien bis hin zu diversen kaufmännischen Ausbildungsberufen. Die Mädchen und Jungen hatten beim Besuch der Eltern am Arbeitsplatz auch die Möglichkeit, durch persönliche Gespräche mit ihren Eltern und deren Kollegen direkten Einblick in den Arbeitsalltag zu erhalten.