Energie




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Energie

Bedarf je m² Zeitung um 17,4 Prozent gesunken

Insgesamt Anstieg des Energiebedarfs u.a. durch höhere Auslastung am Verlagsstandort Berlin

Der Energiebedarf des Unternehmens (Druck- und Verlagsstandorte) ist im Vergleich der Jahre 2003 bis 2005 um 4,4 Prozent von 147.931 auf 154.492 MWh angestiegen. Dem Rückgang des Energieverbrauchs um 3,4 Prozent an den Druckstandorten steht eine Steigerung um 13,3 Prozent an den Verlagsstandorten gegenüber.

Hauptgrund für diese Entwicklung ist die höhere Auslastung Verlagsstandort Berlin: Die Zunahme der Vermietungen, die erfolgreiche Auslastung der öffentlichen Gastronomie sowie zahlreiche Sonderveranstaltungen in der Axel-Springer-Passage und der Ullstein-Halle haben den Bedarf an Fernwärme (+57,8 Prozent) und Strom (+115,7 Prozent) ansteigen lassen.

Die Anteile der Energiearten am Gesamtbedarf der Druckstandorte verschoben sich wie folgt: Der Stromanteil nahm relativ um 16,5 Prozent ab, der relative Anteil fossiler Energieträger (Erdgas, Erdöl) sank um 18,5 Prozent.

Spezifische Kennzahl

Der Energieverbrauch je Quadratmeter bedruckter Fläche ist im Vergleich 2003 bis 2005 um 17,4 Prozent gesunken.

Der Rückgang hat verschiedene Ursachen.

Beispiel Druckhaus Berlin-Spandau:

  • intelligente Nutzung der im Produktionsprozess erzeugten Energie. So wird u.a. Maschinenabwärme für die Heizung im Verwaltungsbereich genutzt. Damit verringert sich eine getrennte Erzeugung von Wärme. Auch das große, für den Brandschutz vorgeschriebene Sprinklerbecken wird zunehmend und mit guten Ergebnissen als Wärme- und Kältespeicher genutzt.
  • Durch den Einbau neuer Lüftungs-„Schnorchel“ (CTP-Direktbelüftung) werden die Plattenbelichtungsanlagen (mit temperaturempfindlicher Lasertechnik) und der große Produktionsraum jetzt voneinander getrennt erwärmt beziehungsweise gekühlt. Für den großen Produktionsraum ergibt sich daraus eine erhebliche Reduzierung des Energiebedarfs.

Beispiel neue Druckerei Essen-Kettwig:

  • neue, deutlich energieeffizientere Lüftungsanlagen zur Kühlung bzw. Heizung der Produktionshallen

Maßnahmen zur Energie-Optimierung: Optimierung des Energiemanagement-Systems. Dabei werden Anlagen auch für kurze Zeit (ca. 10 Minuten) abgeschaltet, um kostspielige Spitzenleistungen zu vermeiden. Durch die so gewonnenen Erkenntnisse werden für die kommenden Jahre weitere Energieeinsparungen erwartet.

Charts Energie

Hier finden Sie weiterführende Informationen (als PDF-Datei) zur Energieentwicklung.

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