Journalistischen Unabhängigkeit




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Journalistische Unabhängigkeit

Die Idee der Zeitung ist es, Menschen zu informieren, sie zu unterhalten, ihnen Orientierung zu geben, sie mit Nachrichten zu überraschen, die oftmals eigentlich nicht an die Öffentlichkeit sollten. Neuigkeiten erfordern Recherche, unbequemes Nachfragen, investigatives Arbeiten.

Journalistische Qualität ist nur finanzierbar, wenn sie zwei Erlösquellen hat: Werbung sowie Leser, die für journalistische Inhalte im Internet ebenso wie auf Papier bezahlen. Als entscheidende Voraussetzung benötigt journalistische Qualität journalistische Unabhängigkeit.

Zur Sicherung der journalistischen Unabhängigkeit bei Axel Springer haben die Chefredakteure und Verlagsgeschäftsführer 2003 Leitlinien in Kraft gesetzt. Die Trennung zwischen Werbung und redaktionellen Texten steht dabei an erster Stelle.

Inhaltliche Einflussnahme von Werbekunden, Regierungen oder politischen Parteien engt die freie Berichterstattung ein und wird vom Leser mit Abwendung quittiert. So ist Unabhängigkeit die erste Voraussetzung für exzellenten Journalismus. Dieser wird auch von Anzeigenkunden geschätzt.

Die Idee der Zeitung hat auch mit Haltung zu tun: Der Leser will wissen, wofür eine Zeitung steht. Eine Zeitung, deren Redakteure man für ihre Artikel respektiert und achtet, mit denen sich aber zugleich wunderbar streiten lässt. Wo diese eigenständige Haltung nicht erkennbar ist, verliert Journalismus an Anziehungskraft. Das ist heute so wichtig wie vor hunderten von Jahren. Egal ob auf Papier oder im Internet.

Die Menüleiste rechts führt zu den Leitlinien der journalistischen Unabhängigkeit des Unternehmens sowie zu den Institutionen und Initiativen, an denen sich die Axel Springer AG beteiligt – von der freiwilligen Selbstkontrolle der Presse, der Europäischen Charta für Pressefreiheit bis zur „Hamburger Erklärung zum Schutz geistigen Eigentums im Internet“.