Wald und Papier




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Wald und Papier

Waldbesuch im russischen Karelien: Forstunternehmer Andrey Pladov (links im Bild) erläutert dem Nachhaltigkeitsbeauftragten Florian Nehm die Umsetzung der Waldnutzungsstandards.

Die Papierlieferanten der Axel Springer AG werden außer nach den Kriterien Produktqualität, zuverlässige Versorgung und marktgerechte Preise auch nach ökologischen Gesichtspunkten ausgewählt. Dazu wurden schon 1995 sechs Waldnutzungsstandards vereinbart.

1. Nachhaltigkeit: Es darf nicht mehr Holz geerntet werden als nachwächst.
2. Artenvielfalt: Die Waldnutzung darf Tier- und Pflanzenarten nicht gefährden.
3. Kontrolle: Der Papierhersteller soll als Holzeinkäufer Öko-Kontrollen durchführen.
4. Schulung: Der Papierhersteller soll für die notwendigen ökologischen Kenntnisse (z.B. bei Waldarbeitern) sorgen.
5. Ureinwohner: Der Papierhersteller nimmt auf Ureinwohner (z.B. die Sami in Nordskandinavien) Rücksicht.
6. Offene Information: Der Papierhersteller unterrichtet die Öffentlichkeit über ökologische Fortschritte und Probleme.


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