Aufstieg aus Ruinen (1946–1956)




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Aufstieg aus Ruinen (1946–1956)

In Hamburg gründeten der Altonaer Verleger Hinrich Springer (66) und sein Sohn Axel (34) mit einem Stammkapital von 200.000 Reichsmark die Axel Springer Verlag GmbH. Noch 1946 erschienen die NORDWESTDEUTSCHEN HEFTE und HÖRZU, nach der Währungsreform von 1948 das HAMBURGER ABENDBLATT, BILD und BILD am SONNTAG. Springer kaufte DIE WELT, WELT am SONNTAG und DAS NEUE BLATT. Er stieg in den Ullstein-Verlag ein, mit B.Z. und BERLINER MORGENPOST. In Hamburg wuchs das erste Hochhaus des Verlages mit Druckerei himmelwärts und ragte wie ein mächtiger Schiffsbug über den heutigen Axel-Springer-Platz. Verlag, Gründer und Blätter wurden zu Symbolen des Wirtschaftswunders. Im ersten Jahrzehnt war ein Konzern entstanden.

1946

Start der NORDWESTDEUTSCHEN HEFTE und des Programm-Magazins HÖRZU.

1948

Mit dem HAMBURGER ABENDBLATT erscheint die erste von Axel Springer konzipierte Tageszeitung.

1950

Grundsteinlegung zum Bau des Hamburger Verlagshauses an der Kaiser-Wilhelm-Straße. 

1952

Start von BlLD.

1953

Erwerb des Verlagshauses Die Welt GmbH mit den Objekten DIE WELT, WELT am SONNTAG und DAS NEUE BLATT.  

1956

Start von BILD am SONNTAG.

1956: Zehn Jahre nach Gründung des Unternehmens ragt sein Hamburger Haus wie ein Schiffsbug zwischen Kaiser-Wilhelm-Straße und Fuhlentwiete 13 Stockwerke in die Höhe.