Tod des Gründers (1976–1986)




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Tod des Gründers (1976–1986)

Alleinbesitzer Axel Springer platzierte 49 Prozent der Aktien seines Unternehmens 1985 an der Börse und starb noch im selben Jahr. Er wurde in Berlin begraben. „Er war ein großer Deutscher”, rief Kanzler Helmut Kohl dem Toten nach. Im vierten Jahrzehnt war der Konzern zur Publikumsgesellschaft geworden.

1978

Erste Ausgabe von JOURNAL für HAUSHALT & FAMILIE – ab Oktober 1980 umbenannt in JOURNAL für die FRAU.   

1979

Mehrheitsbeteiligung an der Kunst und Technik Verlag GmbH, München, mit der Zeitschrift WELTKUNST und dem KUNSTPREIS-JAHRBUCH.   

1983

Start der wöchentlich erscheinenden Frauenzeitschrift BILD der FRAU.
Gründung der "top special" Verlag GmbH (in 2000 Joint Venture - Jahr Top Special Verlag GmbH) mit den Zeitschriften CAMP, HOBBY, RALLYE RACING, SKIMAGAZIN, SPORTFAHRER und TENNISMAGAZIN.
Markteinführung der Programmzeitschrift BILDWOCHE.

1984

Einweihung der Offsetdruckerei in Ahrensburg bei Hamburg.
Gründung der Aktuell Pressefernsehen GmbH & Co. KG unter Beteiligung von Axel Springer.
Beteiligung an der SAT.1 Satelliten Fernsehen GmbH.

1985

Börsengang der Axel Springer AG.
Verleger Axel Springer stirbt am 22. September 73-jährig in Berlin.   

1986

Gründung der Journalistenschule Axel Springer.
Start von AUTO BILD.
Beteiligung am PINNEBERGER TAGEBLATT.
Der private Hörfunksender Radio Schleswig-Holstein geht auf Sendung; zu seinen Lizenzträgern gehört die Axel Springer AG, die sich an sechs weiteren Hörfunksendern beteiligt.
In Italien erscheint die erste Lizenzausgabe von AUTO BILD. Die Zeitschrift entwickelt sich durch Lizenzausgaben und Joint Ventures zur internationalen Erfolgsmarke.