Dritter ‚International Paid Content Summit’ bei Axel Springer in Berlin



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18.02.16

Dritter ‚International Paid Content Summit’ bei Axel Springer in Berlin

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Umfrage unter den Teilnehmern zeigt: Bezahlangebote bringen weltweit den Qualitätsjournalismus voran

80 Spezialisten aus führenden Verlagen und Redaktionen von 30 Medienmarken in 15 Ländern trafen sich auf Einladung von BILD am 17. und 18. Februar zum dritten ‚International Paid Content Summit’, um sich über den Fortschritt bei den journalistischen Bezahlangeboten im Netz auszutauschen. Internationale Vertreter, die in ihren Ländern führende Rollen einnehmen, kamen unter anderem von ‚Financial Times“, ‚Wall Street Journal“, ‚Le Monde’, ‚Aftonbladet’ und ‚Verdens Gang’. Die Führungskräfte der beteiligten Medienmarken informierten sich gegenseitig über erfolgreiche Beispiele.

Stefan Betzold, Managing Director BILD Digital, bewertete das Ergebnis: „Bei den Diskussionen der ersten beiden Paid Content Summits standen noch die Wahl des richtigen Modells und die Nutzerakquise im Mittelpunkt. Die Veranstaltung dieses Jahr zeigt, dass sich Bezahlmodelle mittlerweile etabliert haben. Es geht jetzt um die Optimierung: etwa die Bedeutung von Distributed Content für die Bezahlstrategien und die Nutzung von Daten. Paid Content ist deshalb nicht nur ein Bezahlangebot, sondern international Treiber des Qualitätsjournalismus.“

Umfrage Paid Content Summit 2016 Eine Umfrage unter den Teilnehmern zeigte, wie die Spezialisten die Entwicklung der Bezahlangebote bewerten: 56,3%  nehmen wahr, dass die Akzeptanz bei den Lesern, für Journalismus im Netz zu zahlen, in ihren Ländern steige. Nur 8,3% sahen dies gegensätzlich. Ein wichtiger Faktor dafür ist die Verbesserung der Nutzerfreundlichkeit. 52,1% der Befragten geben an, dass ihr jeweiliges Bezahlmodell von ihren Lesern verstanden wird. Große Potentiale für die erfolgreiche Weiterentwicklung sehen die Spezialisten in der Reichweitensteigerung und wachsender App-Vermarktung. Künftig soll die Erhebung jährlich erhoben werden, um den Fortschritt der Debatte zum Thema Bezahlangebote abzubilden.

Der dritte ‚International Paid Content Summit’ unterstrich, dass innovative Medienhäuser weltweit jetzt die Weichen für journalistische Modelle der Zukunft stellen. „Wir entwickeln unsere Bezahlangebote weiter. Der nächste natürliche Schritt nach dem Metered Model ist unser Ansatz des ´reach and return´: die Leser zu erreichen und sie dann als regelmäßige Nutzer zu gewinnen“, sagte Jon Slade, Managing Director bei der ‚Financial Times’. Sein Kollege Karl Vestli, Executive Vice President Consumer Sales von ‚Aftenposten’, ergänzte: „Bezahlangebote sind nicht einfach nur eine Quelle zur Refinanzierung, sondern eröffnen die Möglichkeit, dem Leser ganz neue und personalisierte journalistische Formate anzubieten. Die Frage ist nicht mehr: Bezahlmodell, ja oder nein?, sondern: wie nutze ich das Modell, um die Nutzerfreundlichkeit für meine Leser zu verbessern?“

Teilnehmende Medienmarken des dritten ‚International Paid Content Summit’ waren:

Aftenposten (Norwegen), Aftonbladet (Schweden), BILD (Deutschland), Blendle (Niederlande), Business Insider (Deutschland), Ekstra Bladet (Dänemark), Financial Times (UK), Frankfurter Allgemeine Zeitung (Deutschland), Handelsblatt (Deutschland), Het Laatse Nieuws (Belgien), Jyllands Posten (Dänemark), Le Figaro (Frankreich), Le Monde (Frankreich), Neue Zürcher Zeitung (Schweiz), Ringier Axel Springer Polska, Ringier Axel Springer Medien Schweiz, Spiegel (Deutschland), Süddeutsche Zeitung (Deutschland), Svenska Dagbladet (Schweden), The Sun (UK), The Times & The Sunday Times (UK), Unidad Editorial (Spanien), upday (Deutschland), Wall Street Journal (USA), WELT (Deutschland), Verdens Gang (Norwegen), Zeit Online (Deutschland).

Bianca-Maria Brandt Pressekontakt Axel Springer SE:
Bianca-Maria Dardon Mota

Tel: +49 30 2591 77641