Große Gala zum B.Z.-Kulturpreis: Glanzvolles Varieté für die Besten der Berliner Kulturszene



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18.01.13

Große Gala zum B.Z.-Kulturpreis: Glanzvolles Varieté für die Besten der Berliner Kulturszene

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Mehr als 650 prominente Gäste aus Kultur, Kunst, Politik und Wirtschaft / Bronze-Bären unter anderem für Matthias Schweighöfer, Anna Maria Mühe und Rolf Kühn
B.Z.-Kulturpreis: Die Preisträger und Laudatoren auf der Bühne

Eine Hommage an die Vielfalt Berlins: Am Freitagabend, 18. Januar 2013, traf sich zum 22. Mal die Kunst- und Kulturszene der Hauptstadt zur Verleihung des B.Z.-Kulturpreises. Bei der Gala im Berliner Axel-Springer-Haus feierten mehr als 650 Gäste die Preisträger des begehrten B.Z.-Bären. Acht herausragende Persönlichkeiten wurden für ihre außergewöhnlichen künstlerischen Leistungen geehrt. Durch den Abend führte Schauspielerin und Sängerin Meret Becker.
 
„Schauspieler, Comic-Zeichner, Aktionskünstler und Nachwuchs-DJs – so bunt und facettenreich ist unsere Stadt. Die Preisträger des Bronze-Bären prägen die einzigartige Kultur-Szene von Berlin und geben ihr ein Gesicht. Wir zeichnen die aus, von denen wir denken, dass sie es verdienen, lassen uns nicht von Charts und Listen leiten,“ sagte Peter Huth, B.Z.-Chefredakteur.
 
Die Preisträger freuten sich über außergewöhnliche Laudatios, die den Abend in ein glanzvolles Varieté verwandelten:
 

Mit dem B.Z.-Kulturpreis geehrt: Matthias Schweighöfer und Anna Maria Mühe

Minutenlangen Applaus gab es für die Schüler der Staatlichen Ballettschule Berlin. Zu Ehren von Preisträgerin Anna Maria Mühe präsentierten sie den „Babysitter Boogie“ choreographiert von Gregor Seyffert. Die Schauspielerin, die erst vor kurzem Mutter geworden ist, erhielt die Auszeichnung in der Kategorie „Film/TV“.
 
Auch der Comic-Zeichner Reinhard Kleist war begeistert. Sein künstlerisches Schaffen würdigte das Puppentheater „Das Helmi“, indem es die Helden aus Kleists Geschichten auf die Bühne brachte.
 
Für Matthias Schweighöfer, das „Allround-Talent“ des deutschen Kinos, sang sein enger Freund. Der Schauspieler Milan Peschel erzählte mit vielen Anekdoten die Geschichte ihres Kennenlernens.
 
Für den aus Indien stammenden Preisträger Tino Sehgal, der den Bronze-Bären in der Kategorie „Aktionskünstler“ erhielt, tanzte Deutschlands einzige Kathakali-Künstlerin Isa Jacobi den Gott Hanuman, der sich als Affe zeigt.
 
Das Maler-Ehepaar Matthias und Sooki Koeppel wurde für sein Wirken als Kunst-Chronisten Berlins ausgezeichnet. Countertenor Jochen Kowalski und das Salonorchester „Unter'n Linden“ spielten ihnen zu Ehren den Tango „Oh Donna Clara“. Matthias Koeppel, früher selbst leidenschaftlicher Tango-Tänzer, zeigte sich zutiefst bewegt. Er hob den Berlin-Bezug seiner Werke hervor und betonte, dass er gemeinsam mit Sooki auch in Zukunft weiter die Hauptstadt portraitieren werde.
 
Ein weiterer B.Z.-Bär ging an Musiker Rolf Kühn, Berlins größte Zeitung ehrte den Künstler als einen der wichtigsten stilprägenden Jazzklarinettisten in Deutschland. Spreeradio-Moderator Jochen Trus hielt die Laudatio und zeichnete die dramatischen Stationen seines bewegten Lebens nach. Trust hob hervor: „Mit 17 Jahren galt Rolf als das Leipziger Wunderkind. Bis heute steht Rolf Kühn auf der Bühne, übt jeden Tag stundenlang. Ein Gentleman, ein Vorbild.“ Anschließend trat Kühns Bruder Joachim, selbst ein Großer des Gegenwart-Jazz, auf. „Das war die tollste Überraschung seit vielen Jahren“, dankte Rolf Kühn. „Ich bin ge- und berührt.“
 
Erst während der Gala wurde der Gewinner des Publikumspreises verkündet. In einem knappen Voting wählten die B.Z.-Leser Matthis Klemm zum besten Nachwuchs-DJ (36 Prozent der abgegebenen Stimmen). Der Abiturient überzeugte sie mit seinem Mix aus DeepHouse, Disco und Techno, mit dem er seit 2009 Berlin zu seinem Ruf als „Techno-Hochburg“ verhilft.

Über den B.Z.-Kulturpreis

Seit 1992 vergibt Berlins größte Zeitung jährlich den B.Z.-Kulturpreis. Ausgezeichnet werden deutsche und internationale Persönlichkeiten, die mit ihren herausragenden Leistungen zur kulturellen und künstlerischen Vielfalt in der Hauptstadt beigetragen haben. Preisträger der vergangenen Jahre sind unter anderem Marcel Reich-Ranicki, Senta Berger, Marina Abramovic, Georg Baselitz, The BossHoss, Christo und Jeanne-Claude, Paul van Dyk, Sir Norman Foster, Nina Hagen, Udo Jürgens, Anselm Kiefer, Karl Lagerfeld, Daniel Libeskind, Udo Lindenberg, Jonathan Meese, Max Raabe und Nora Tschirner.
 
Der Regisseur der Preisverleihung ist Jürgen Roland Welke vom Friedrichstadtpalast. Die Gesamtleitung verantworten B.Z.-Kulturchef Hans-Werner Marquardt und Klaus Mette-Endter als ausführender Produzent, das Orchester wird von Johannes Roloff dirigiert.
 
Weitere Informationen zum B.Z.-Kulturpreis finden Sie unter www.axelspringer.de/bz-kulturpreis2013

Pressekontakt: Svenja Friedrich
Tel: +49 30 2591 77609

Bildmaterial und weitere Informationen zum B.Z.-Kulturpreis:

www.axelspringer.de/bz-kulturpreis2013