Speziell für 14- bis 16-Jährige: Axel Springer Akademie startet journalistisches Snapchat-Format zum Thema Holocaust



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05.12.16

Speziell für 14- bis 16-Jährige: Axel Springer Akademie startet journalistisches Snapchat-Format zum Thema Holocaust

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„sachor jetzt!“ geht am Montag, 5. Dezember 2016, live

Lässt sich Snapchat auch bei der Vermittlung von ernsten Themen nutzen? Taugt das am schnellsten wachsende soziale Medium, das seinen Erfolg bei Teenagern vor allem Filtern und Spaß-Funktionen verdankt, für Qualitätsjournalismus? Mit dieser Frage beschäftigen sich 16 junge Reporter der Axel Springer Akademie und starten am Montag, 5. Dezember 2016, ein außergewöhnliches Experiment: Mit dem Format „sachor jetzt!“ bringen sie das Thema Holocaust auf Snapchat. „Sachor“ ist das hebräische Wort für „Erinnere dich“ – hier setzt das journalistische Projekt an, das sich speziell an 14- bis 16-Jährige richtet: Die jungen Reporter spüren Zeitzeugen auf, sprechen mit Überlebenden, stellen zentrale Orte der Shoah vor – verdichtet in Snapchat-Geschichten, für die sie ein neues, zielgruppengerechtes Storytelling entwickelt haben, und aufbereitet nach journalistischen Qualitätskriterien.

„Die jungen Leute der inzwischen vierten Generation seit dem Holocaust werden die ersten sein, die bald keine Zeitzeugen mehr erleben“, sagt Marc Thomas Spahl, Direktor der Axel Springer Akademie. „sachor jetzt!“ soll die Botschaft der Überlebenden an diejenigen weitergeben, die in wenigen Jahren in Deutschland Verantwortung übernehmen und für die Snapchat die wichtigste soziale Plattform und Informationsquelle geworden ist. „Mit diesem Projekt wollen wir zeigen, dass man Jugendliche mit Qualitätsjournalismus und auch ernstem Inhalt erreichen kann, wenn er für ihre Kanäle richtig aufbereitet ist.“ 

Ab Montag, 5. Dezember, werden sieben Tage lang täglich bis zu drei Geschichten auf Snapchat neu erzählt, die sich alle mit dem Thema Holocaust beschäftigen. Dazu recherchieren und berichten die jungen Reporter der Akademie unter anderem aus Auschwitz, Minsk, Jerusalem, Prag, Berlin, Dachau, Leipzig und Sachsenhausen. Sie lassen sowohl Holocaust-Überlebende zu Wort kommen, als auch deren Nachkommen. Und sie fragen junge Juden, wie sie mit dem Thema umgehen. Dabei reflektieren sie auch ihr Konzept im Austausch mit den Usern: Kann man das Unfassbare in Zehn-Sekunden-Snaps erzählen?

Begleitet wird das Experiment von zahlreichen Aktivitäten, Umfragen und weiterführenden Informationen via Facebook live, auf Instagram, Youtube, Twitter und unter www.sachor.jetzt . Die App „Sachor“ (erhältlich für iOS und Android) wird die Snapchat-Storys in einer internationalen Version mit englischen Untertiteln dauerhaft abrufbar halten.

Das Projekt auf

Snapchat: sachorjetzt

Facebook: Sachor jetzt

Instagram: sachorjetzt

Youtube: sachor jetzt

Twitter: @sachorjetzt

web: www.sachor.jetzt

Über die Axel Springer Akademie

Die Axel Springer Akademie gilt als fortschrittlichste Journalistenschule im deutschsprachigen Raum. Sie bietet jährlich bis zu 40 Talenten die Möglichkeit, crossmedialen Journalismus von Grund auf zu lernen. Für ihre Digital-Projekte wurde die Akademie, die auch Think Tank des Verlags ist, vielfach ausgezeichnet, darunter mit dem Grimme Online Award, dem CeBIT-Appstar und dem European Newspaper Online-Award. Mehr Infos unter: www.axel-springer-akademie.de

Pressekontakt Axel Springer SE:
Charlotte Rybak

Tel: +49 30 2591 77623