Treffen digitaler Medienmacher auf dem zweiten „Distributed Content Summit“ bei Axel Springer in Berlin



  • Presse /
  • Presseinformationen

  • Schrift vergrößern
  • Schrift verkleinern

12.07.17

Treffen digitaler Medienmacher auf dem zweiten „Distributed Content Summit“ bei Axel Springer in Berlin

zur Übersicht Presseinformationen

Umfrage unter den teilnehmenden Medienmarken zeigt: 85 Prozent der Publisher sehen Monetarisierungsmöglichkeiten weiterhin als schwierige Herausforderung

Die Anzahl der Plattformen zur Distribution von Medieninhalten wächst ständig. Angebote wie „Facebook Instant Articles“, „Snapchat Discover“ und „Instagram Video“ eröffnen insbesondere Verlagen neue Wege der Leser-Ansprache. Doch wie können Medienmacher diese richtig nutzen, welche Möglichkeiten bieten sie für die Monetarisierung und welche Risiken bestehen in der Zusammenarbeit mit den Social Plattformen? Diesen und weiteren Fragen widmete sich bei Axel Springer in Berlin der internationale „Distributed Content Summit“, der am 11. Juli 2017 zum zweiten Mal stattfand. Die von BILD ausgerichtete Konferenz bot über 60 Führungskräften von 28 internationalen Medienmarken die Möglichkeit, ihre Erfahrungen mit der Verbreitung journalistischer Inhalte über soziale Plattformen auszutauschen und über Trends der Branche zu diskutieren. Die Teilnehmer repräsentierten führende Medienmarken aus 13 Ländern.

Stefan Betzold, Managing Director BILD Digital: „Neue Plattformen ziehen immer mehr Nutzer an und damit Mediennutzungszeit auf sich. Daher müssen wir Publisher diese Plattformen testen und besser verstehen, um unsere Inhalte optimal präsentieren zu können. Der zweite „Distributed Content Summit“ bot einen intensiven Erfahrungsaustausch. Trotz einiger Fortschritte gestaltet sich insbesondere die Monetarisierung weiterhin als schwierig. Es sollte auch im Interesse des Erfolges der Plattformanbieter liegen, zukünftig besser zuzuhören und auf die Anforderungen der Medien und Verlage zu reagieren.“ 

Umfrage unter den Teilnehmern des zweiten „Distributed Content Summit“ Teil I Eine Umfrage unter den Teilnehmern am „Distributed Content Summit“ zeigte, dass nur 33 Prozent (2016: 21 Prozent) der Medien und Verlage die Möglichkeiten positiv bewerten, wie die Markenidentität auf den Distributionsplattformen präsentiert werden kann. Nur 13 Prozent (2016: 3 Prozent) der Befragten sind zufrieden mit den Analysen und Nutzungsdaten, welche die Plattformen zur Verfügung stellen, 58 Prozent (2016: 81 Prozent) sehen hier noch deutliche Defizite. Dies gilt vor allem auch für die bestehenden Monetarisierungsmodelle (Vermarktung und Paid Content) der Plattformen, die nach wie vor 85 Prozent der digitalen Medienmanager (2016: 94 Prozent) als unzureichend kritisieren. 

Umfrage unter den Teilnehmern des zweiten „Distributed Content Summit“ Teil II Noch deutlicher zeigt sich die Unzufriedenheit der Medienmanager bei der Einschätzung der Kooperationsbereitschaft im Rahmen der Zusammenarbeit von Publishern und Plattform-Anbietern. Wird schon die Kommunikation zu den Anforderungen der Publisher als ungenügend bewertet, so enttäuscht vor allem die mangelnde Umsetzung dieser durch die Plattform-Anbieter. 

Umfrage unter Experten zeigt: Die Kooperationsbereitschaft der sozialen Plattformen gegenüber Publisher-Anforderungen ist unzureichend
© Axel Springer SE

Die teilnehmenden Medienmarken und Verlage des „Distributed Content Summit“ im Überblick:

„Aftenposten“ (Norwegen), „BBC“ (UK), BILD (Deutschland), Condé Nast (UK), „De Persgroep“ (Niederlande), „Dow Jones / Wall Street Journal“ (USA), „Ekstra Bladet“ (Dänemark), „Financial Times“ (UK), „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (Deutschland), „Handelsblatt“ (Deutschland), „Hürriyet“ (Türkei), „Impresa“ (Portugal), „KIT Bonnier“ (Schweden), „News UK“ (UK), „NowThisMedia“ (USA), „Onet Ringier Axel Springer (Polen), Ringier Afrika (Afrika), Ringier Axel Springer Schweiz (Schweiz), „Schibsted“ (Norwegen), „Der Spiegel“ (Deutschland), „Süddeutsche Zeitung“ (Deutschland), „Telegraph Media Group“ (UK), „The Economist Group“ (UK), „The Sun“ (UK) „The Guardian“ (UK), „The Times & Sunday Times“ (UK), „Unidad Editorial“ (Spanien), „Verdens Gang“ (Norwegen), WeltN24 (Deutschland), „Die Zeit“ (Deutschland).

Chrisitan Senft Pressekontakt Axel Springer SE:
Christian Senft

Tel: +49 30 2591 77610